Tagesgeldvergleich
Ersatz für das bisher genutzte Sparkonto dienen, es kann aber auch als Sparplan oder Alternative zum Festgeld dienen. Weiterhin zählen Tagesgeldkonten zu den Einlagen einer Bank und sind daher, sofern die Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds ist, zu 100% geschützt. Aufgrund der großen Beliebtheit von Tagesgeldkonten werden diese natürlich von zahlreichen Banken angeboten. Lediglich einige Banken vor Ort haben derartige Konten nicht im Angebot. Der Grund hierfür ist vor allem die hohe Verzinsung der Direktbanken, mit denen die Filialbanken kaum Schritt halten können. Sie bieten daher keine Tagesgeldkonten, sondern eher Geldmarktfonds als Alternative.
Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Abschluss eines Tagesgeldkontos sind natürlich dessen Zinsen. Bei einem Tagesgeldvergleich wird deutlich, dass die Unterschiede zwischen den Banken erheblich sind. Sie reichen derzeit von 1,5-5,0% p.a. Bei einer Anlage von 5.000 Euro beträgt der Zinsunterschied bereits 175 Euro. Bei einem Tagesgeldvergleich kann jedoch der beste Anbieter gefunden werden, der Abschluss des Tagesgeldkontos ist ebenfalls meist sofort online möglich. Bei einem Tagesgeldvergleich sollten Anleger jedoch nicht einzig die Zinsen beachten, die der Vergleich anzeigt. Auch die einzelnen Konditionen sind wichtig, um das wirklich beste Konto zu finden. Für einen Vergleich ist zum einen die Modalität der Zinszahlung wichtig. Bei den meisten Banken werden die Zinsen für Tagesgeldkonten variabel gewährt. Das bedeutet, dass sich der Zinssatz verändern kann, sofern die Zentralbank den Leitzins anhebt oder senkt. Ist dies bei steigenden Leitzinsen positiv für den Anleger, muss er bei sinkenden Zinsen eine Reduzierung seines Tagesgeldzinssatzes bedeuten. Einige Banken gewähren vor allem für Neukunden Zinsbindungen von bis zu sechs Monaten. Während dieser Zeit kann sich der Zinssatz also nicht verändern. Erst nach Ablauf des Zeitraums wird sich der Zins wieder dem normalen Marktniveau anpassen.
Ein weiteres Augenmerk sollten Anleger beim Tagesgeldvergleich auf den Rhythmus der Zinszahlungen legen. Werden diese jährlich oder gar monatlich bezahlt? Je kürzer der Abstand der Zinszahlungen, desto besser ist dies, denn so entsteht ein Zinseszinseffekt, der die Rendite erhöhen kann. Beim Tagesgeldvergleich sollte weiterhin beachtet werden, ob für das Tagesgeldkonto eine Mindestanlagesumme nötig ist und ob der angezeigte Zins nur bis zu einem definierten Höchstbetrag gezahlt wird. In diesen Fällen sinkt die Rendite deutlich, sollte der Höchstbetrag überschritten oder der Mindestbetrag unterschritten werden. Für die Sicherheit der Gelder sollten Anleger zudem darauf achten, ob die jeweilige Bank im Einlagensicherungsfonds vertreten ist.